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Wikipedia May 20, 2026 at 10:43 AM

de.wikipedia.org/wiki/Otto_Ei%C3%9Ffeldt

2 corrections found

1
Claim
Von 1913 bis 1920 lehrte er in Berlin, ab 1921 als Ordinarius für Altes Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Halle.
Correction

Die Datierung ist um ein Jahr zu früh. Eißfeldt wirkte in Berlin bis 1922 und wurde erst 1922 als ordentlicher Professor nach Halle berufen; 1921 erging lediglich der Ruf.

Full reasoning

Mehrere biographische Fachquellen widersprechen der hier genannten Chronologie.

  • Der Catalogus Professorum Halensis der Universität Halle schreibt, Eißfeldt habe ab 1913 in Berlin gearbeitet und sei 1922 „zum ordentlichen Professor für alttestamentliche Wissenschaft nach Halle berufen“ worden.
  • Das WiBiLex der Deutschen Bibelgesellschaft gliedert sein Leben ausdrücklich in „Von Northeim nach Berlin (1887–1922)“ und „In Halle (1922–1973)“. Dort heißt es außerdem, dass Eißfeldt bis 1922 in Berlin wirkte und 1922 dem 1921 ergangenen Ruf auf den Hallenser Lehrstuhl folgte.

Damit ist die Wikipedia-Formulierung doppelt verschoben: Er lehrte nicht nur bis 1920 in Berlin, sondern bis 1922; und er war nicht ab 1921 Ordinarius in Halle, sondern erst ab 1922. 1921 war das Jahr des Rufs, nicht des Amtsantritts.

2 sources
  • Otto Eißfeldt – Catalogus Professorum Halensis

    Er arbeitete ab 1913 als Privatdozent für das Fach Altes Testament in Berlin ... 1922 wurde er zum ordentlichen Professor für alttestamentliche Wissenschaft nach Halle berufen.

  • Eißfeldt, Otto – WiBiLex

    1.1. Von Northeim nach Berlin (1887-1922) ... wirkte dann bis 1922 in Berlin ... 1922 folgte Otto Eißfeldt dem 1921 ergangenen Ruf auf den Lehrstuhl ... an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

2
Claim
Von 1922 bis 1928 war er Mitglied in der DNVP.
Correction

Der Beginn der DNVP-Mitgliedschaft ist zu früh angesetzt. Fachquellen datieren Eißfeldts DNVP-Zugehörigkeit auf 1923–1928 bzw. 1923/24–1928, nicht auf 1922.

Full reasoning

Die Angabe „von 1922 bis 1928“ widerspricht den biographischen Fachquellen zur Parteimitgliedschaft Eißfeldts.

  • Der Catalogus Professorum Halensis nennt für ihn: „Von 1923-28 war er in der Deutschnationalen Volkspartei“.
  • In Friedemann Stengels Studie „Entnazifizierung und Neuaufbau der Theologischen Fakultät Halle 1945-1950“ heißt es: „Eißfeldt gehörte nach 1928 keiner Partei an ... 1923/24-1928 der DNVP“.

Beide Quellen setzen den Beginn also nicht 1922, sondern frühestens 1923 (bzw. 1923/24) an. Damit ist die im Artikel genannte Startjahreszahl 1922 sachlich falsch.

2 sources
Model: OPENAI_GPT_5 Prompt: v1.16.0