de.wikipedia.org/wiki/Gregor_von_Nyssa
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Das Konzil ernannte Gregor zu einem von mehreren sogenannten „Normalbischöfen“.
Gregors Stellung als Maßstab der Orthodoxie wurde nicht vom Konzil selbst verliehen, sondern durch ein kaiserliches Gesetz Theodosius’ I. vom 30. Juli 381.
Full reasoning
Dass Gregor von Nyssa zu den maßgeblichen orthodoxen Bischöfen gezählt wurde, ist gut belegt — aber die Zuschreibung an das Konzil ist ungenau. Cambridge University Press schreibt ausdrücklich, Gregor sei „in a law of the emperor Theodosius dated July 30, 381“ als einer der maßgeblichen Vertreter der Orthodoxie genannt worden.
Der Text des Codex Theodosianus XVI,1,3 bestätigt das: Unter der Überschrift „A.D. 381 Trusted bishops“ ordnet ein kaiserliches Gesetz an, Kirchen denjenigen Bischöfen zu übergeben, die mit bestimmten orthodoxen Bischöfen in Gemeinschaft stehen; für die Pontische Diözese werden dabei Helladius von Caesarea, Otreius von Melitene und Gregor von Nyssa namentlich genannt.
Damit ist der Kern zwar richtig — Gregor war einer der normgebenden orthodoxen Bischöfe —, aber nicht das Konzil ernannte ihn dazu. Die Maßnahme stammt von Kaiser Theodosius I. in einem Gesetz/Edikt vom 30. Juli 381.
2 sources
- Gregory of Nyssa, Oration on the Savior's Nativity (Chapter 34) - The Cambridge Edition of Early Christian Writings
He was cited in a law of the emperor Theodosius dated July 30, 381 as one of the paragons of orthodoxy in the Eastern Roman Empire.
- Codex Theodosianus - page 2
XVI, 1, 3 - A.D. 381 Trusted bishops ... in Pontica dioecesi Helladio episcopo Caesariensi et Otreio Meliteno et Gregorio episcopo Nysseno ...