de.wikipedia.org/wiki/Timmy_(Buckelwal)
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Als historischer Referenzpunkt gilt ein Ereignis aus dem Jahr 1823, als ein lebender Finnwal vor Rügen strandete, dessen Skelett sich heute in der Sammlung des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund befindet.
Das Meeresmuseum datiert dieses Finnwal-Ereignis auf den 8. April 1825, nicht 1823. Außerdem beschreibt das Museum den Wal ausdrücklich als totes Tier, nicht als lebend gestrandet.
Full reasoning
Diese Aussage widerspricht den Angaben des Deutschen Meeresmuseums über genau das Skelett, auf das sich der Satz bezieht.
Das Museum schreibt, dass sich das heutige Skelett auf einen Finnwal vom 8. April 1825 zurückführt: Der Wal sei „am 8. April 1825 an der Westküste Rügens“ gestrandet. Das widerlegt bereits die Jahreszahl 1823.
Zugleich beschreibt das Museum den Wal nicht als lebend gestrandet. In der Museumsdarstellung heißt es, Fischer hätten bereits begonnen, Speck abzutrennen, und „das tote Tier“ sei anschließend für die Universität Greifswald erworben und geborgen worden. Auch später ist von dem „toten Meeressäuger“ die Rede. Damit ist auch der Teil „ein lebender Finnwal“ falsch.
Die belastbare Fassung wäre also: Das Skelett im Deutschen Meeresmuseum stammt von einem 1825 vor Rügen gestrandeten toten Finnwal.
2 sources
- 200 Jahre - Deutsches Meeresmuseum gedenkt Finnwal mit Veranstaltungsprogramm
Sechzehn Meter lang und fast zehn Tonnen schwer war der junge männliche Finnwal, der am 8. April 1825 an der Westküste Rügens strandete. ... konnte das tote Tier letztlich für die Universität Greifswald erworben und geborgen werden.
- Biologische Sammlung
Wichtige Objekte ... sind: Das im Chor der Katharinenhalle hängende Finnwalskelett aus dem Jahre 1825 ...