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Auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2020 wurde der folgende Vorstand gewählt:
Die danach aufgeführte Besetzung ist nicht die des im Dezember 2020 gewählten Vorstands. Offizielle FES-Mitteilungen zeigen, dass Anke Rehlinger 2020 kein stellvertretender Vorsitz war und erst am 16. Dezember 2024 in dieses Amt gewählt wurde.
Full reasoning
Die Überschrift kündigt an, dass die danach aufgelistete Besetzung der Vorstand sein soll, der im Dezember 2020 gewählt wurde. Das stimmt nicht.
Nach der offiziellen FES-Pressemitteilung vom 14. Dezember 2020 wurde Martin Schulz zwar damals zum Vorsitzenden gewählt, aber die stellvertretenden Vorsitzenden waren Daniela Kolbe und Michael Sommer. Anke Rehlinger war 2020 dagegen einfaches Vorstandsmitglied.
Die FES-Pressemitteilung vom 16. Dezember 2024 sagt ausdrücklich, dass Anke Rehlinger neu ins Amt der stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde und dabei Daniela Kolbe folgte. Dasselbe Update nennt außerdem Dr. Manja Schüle als neu in den Vorstand gewählt. Die im Artikel unter der 2020-Überschrift stehende Zusammensetzung vermischt also spätere Änderungen mit dem Stand von 2020.
Kurz: Der Satz ist falsch, weil die folgende Liste nicht den im Dezember 2020 gewählten Vorstand wiedergibt.
2 sources
- Martin Schulz zum Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. gewählt (FES, 14.12.2020)
Auf der heutigen Jahresmitgliederversammlung ... wurde Martin Schulz zum neuen Vorsitzenden gewählt ... Stellvertretende Vorsitzende: Daniela Kolbe, MdB; Michael Sommer ... Mitglieder des Vorstands: ... Anke Rehlinger.
- Martin Schulz zum Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung wiedergewählt - Anke Rehlinger ist neue Stellvertreterin
16.12.2024 ... Neu ins Amt der stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden ist Anke Rehlinger, die auf Daniela Kolbe folgt ... Neu gewählt als Mitglied des Vorstands wurde: Dr. Manja Schüle.
Die Abteilung Studienförderung betreute (Stand: 27. Februar 2018) über 21.000 Stipendiaten.
Die Zahl 21.000 bezieht sich bei der FES 2018 nicht auf aktuelle Stipendiat:innen, sondern auf Ehemalige. Laut FES-Faktenblatt 2018 wurden damals 2.928 Stipendiat:innen gefördert; 21.179 waren Alumni.
Full reasoning
Diese Aussage verwechselt aktive Geförderte mit Ehemaligen.
Im offiziellen FES-Dokument „FES-Studienförderung in Zahlen 2018“ steht:
- „Anzahl der geförderten Stipendiat_innen 2928 Personen“
- „Ehemalige 21.179 Personen“
Damit ist klar: Die Größenordnung von über 21.000 bezieht sich auf das Netzwerk der ehemaligen Stipendiat:innen, nicht auf die Zahl der von der Abteilung im Februar 2018 betreuten aktuellen Stipendiat:innen. Die Behauptung im Artikel ist deshalb sachlich falsch.
2 sources
- FES-Studienförderung in Zahlen 2018
Förderung: Anzahl der geförderten Stipendiat_innen 2928 Personen ... Ehemalige Stipendiat_innen: Ehemalige 21.179 Personen.
- Stipendienprogramme der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die FES beschreibt ihre Stipendienprogramme für Studierende, Promovierende und Auszubildende; die aktuelle Seite spricht von Stipendienprogrammen, nicht von zehntausenden aktuell geförderten Stipendiat:innen.
Die internationale Arbeit wird von Deutschland aus durch zwei Abteilungen organisiert:
Diese Organisationsbeschreibung ist überholt. Die FES führt ihre internationale Arbeit inzwischen in einer einzigen Abteilung „Internationale Zusammenarbeit“; laut Jahresbericht 2022 wurden die beiden früheren internationalen Abteilungen bereits im Juni 2022 fusioniert.
Full reasoning
Die Aussage beschreibt die internationale Arbeit der FES in der Gegenwart als von zwei Abteilungen organisiert: „Internationale Entwicklungszusammenarbeit“ und „Internationaler Dialog“. Das entspricht nicht mehr der offiziellen Organisationsstruktur.
Die FES führt auf ihrer heutigen offiziellen Seite eine einzige Abteilung „Internationale Zusammenarbeit“ mit Leitung, Referaten und weltweiten Standorten.
Außerdem hält die FES selbst im Jahresbericht 2022 fest, dass der Organisationsprozess „mit der Fusion der beiden großen internationalen Abteilungen Internationaler Dialog und Internationale Entwicklungszusammenarbeit“ im Juni des Vorjahres vollendet wurde. Die Gegenwartsbeschreibung „wird ... durch zwei Abteilungen organisiert“ ist daher sachlich veraltet und falsch.
2 sources
- Friedrich-Ebert-Stiftung Abteilung Internationale Zusammenarbeit
Die Seite stellt die heutige Struktur der internationalen Arbeit als eine Abteilung dar: „Abteilung Internationale Zusammenarbeit“, mit Leitung Michael Meier und den zuständigen Referaten.
- 2022 Jahresbericht - 2023 Perspektiven (Friedrich-Ebert-Stiftung)
Im Vorwort heißt es, der Prozess „FES100“ sei „im Juni letzten Jahres vollenden – mit der Fusion der beiden großen internationalen Abteilungen Internationaler Dialog und Internationale Entwicklungszusammenarbeit“.
2024 gab es bundesweit 18 Regional- oder Landesbüros und weltweit 104 Büros.
Die Bürozahl ist für 2024 falsch angegeben. Im offiziellen FES-Jahresbericht 2024 stehen 18 Standorte in Deutschland und 103 Auslandsbüros – nicht „weltweit 104 Büros“.
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Die Zahlen im Satz passen nicht zu den offiziellen FES-Angaben für 2024.
Im Jahresbericht 2024 nennt die Friedrich-Ebert-Stiftung auf ihrer Seite „Zahlen und Fakten“ ausdrücklich:
- 18 Standorte in Deutschland
- 103 Auslandsbüros
Damit ist die Formulierung „weltweit 104 Büros“ falsch. Wenn mit „weltweit“ die Gesamtzahl gemeint ist, wäre sie ohnehin deutlich höher als 104, weil schon 18 deutsche Standorte und 103 Auslandsbüros zusammen mehr als 100 ergeben. Wenn stattdessen die Zahl der Auslandsbüros gemeint war, ist sie laut FES für 2024 103, nicht 104.
2 sources
- Für Soziale Demokratie. Jahresbericht 2024
Zahlen und Fakten 2024: „103 Auslandsbüros“ und „18 Standorte in Deutschland“.
- Friedrich-Ebert-Stiftung Abteilung Internationale Zusammenarbeit
Die FES beschreibt ihr internationales Netzwerk als „über 100 FES-Büros“; die genaue offizielle 2024-Zahl nennt der Jahresbericht mit 103 Auslandsbüros.